Drei Zahlen fassen ein ganzes Profil zusammen: der POC als meistgehandelter Preis, und VAH/VAL als Ränder der Value Area — der Spanne, in der rund 70 % des Handels stattfand. Verschieben Sie den Anteil und sehen Sie die Wertzone atmen.
Der wichtigste einzelne Preis im Profil bekommt einen eigenen Namen.
Die Value Area beginnt am POC und wächst Reihe für Reihe nach außen — immer um die jeweils stärkere der beiden Nachbarreihen —, bis sie den gewählten Anteil aller TPOs umfasst. Steidlmayers Standard sind 70 %. Ziehen Sie den Regler und beobachten Sie, wie sich VAH und VAL nach außen oder innen bewegen.
Die 70 % sind keine Willkür: Sie nähern die erste Standardabweichung einer Normalverteilung an. Der „Bauch“ der Glocke ist der Bereich, den der Markt als fair akzeptiert — die Ränder sind Ausreißer.
Die Value Area beginnt immer an der längsten Reihe. Sie ist der Ankerpunkt — der dichteste Teil der Verteilung.
Man vergleicht die Reihe über und unter der aktuellen Zone und nimmt die mit mehr TPOs hinzu. So wächst die Zone immer dorthin, wo mehr Handel war.
Sobald die Summe der eingeschlossenen TPOs den Anteil erreicht, ist die Value Area komplett. Die oberste Reihe heißt VAH, die unterste VAL.
POC, VAH und VAL genügen, um ein ganzes Profil mit wenigen Zahlen zu beschreiben.
Der meistgehandelte Preis. Er zieht den Markt an und dient als Referenz für „fair“.
Rund 70 % des Handels. Innerhalb gilt der Preis als akzeptiert, außerhalb als Ausreißer.
Die Grenzen der Value Area. An ihnen entscheidet sich oft, ob der Markt in der Balance bleibt oder ausbricht.